21. Juni 2022. Diskussion: Chirsi-Krise

Wachsende Herausforderungen für regionale Kirschenproduzent:innen, 19:00 – 20:30, Markthalle Basel

„Wer an die Baselbieter Landschaft denkt, der kommt um die Kirschbäume nicht herum. Früher waren Kirschen eine wichtige Einnahmequelle in der bäuerlichen Gesellschaft. Alte Fotos zeigen, dass noch vor wenigen Jahrzehnten zahlreiche Dörfer, hinter unzähligen Kirschbäumen regelrecht verschwanden.“
So wirbt ein Toursimusverband für die Region.

Heute präsentiert sich die Umgebung leider oft anders. Den alten, einzeln stehenden Hochstammbäumen sind monotone Niederstammanlagen gewichen.

Sucht man auf dem Bauernmarkt frische und regionale Hochstammkirschen, geht man oft mit leeren Taschen nach Hause. Im Supermarkt dagegen erstrahlt das Angebot jedes Jahr erneut in satten Rottönen.

Die Markthalle veranstaltet seit Jahren im Juni den Chirsi-Tag. Die Planung gestaltet sich Jahr für Jahr herausfordernder, da immer weniger Kirschenproduzent:innen die Möglichkeit haben, ihre Früchte anzubieten.

Was ist der Grund für diesen Wandel? Was können wir Konsument:innen dagegen tun und was braucht es dafür?
In einer kuratierten Runde mit Interessenvertreter:innen aus Landwirtschaft und Verbänden wird diese Situation durchleuchtet und birgt bestenfalls den einen oder anderen Ansatz zur Verbesserung unser Baumvielfalt und Erhaltung des Baselbieter Landschaftsbilds.

Partner:innen:
Annekäthi Schaffter (Produzentin)
Franco Weibel (Ebenrain)
Roman Yurkov (Hochstamm Suisse)
Matthias Kleiber (Produzent)

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