Foodcoops auf den Punkt gebracht

Was sind die drei wichtigsten Chancen von Foodcoops?

  • Sie machen saisonales, lokales, ökologisch produzierte Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen zugänglich.
  • Kleinproduzente, die Obst und Gemüse zu Kompott, Fermentierten oder Pickles veredeln, können die Produkte über die Foodcoops verkaufen. Neue Wertschöpfung entsteht.
  • Sie vernetzen Nachbarschaften. Das Bestellen und Verteilen der Lebensmittel wird zum Fest. Der Mitgliederladen oder das Depot zum Treffpunkt.

Was sind die drei wichtigsten Herausforderungen für Foodcoops?

  • Sie benötigen stabile und langfristige Zusicherungen von Räumen, sei dies ein Quartierraum für die nächsten Lieferungen oder das 7/24h Depot. Städete könne Treiber des Wandels sein, indem sie solche Raumbedürfnisse bei neuen Bebauungen berücksichtigt.
  • Sie leisten wundervolle Arbeit, um ihren Mitgliedern mit sehr individuellen Wünschen ein vielfältiges Angebot zu ermöglichen. Das stellt die Organisatoren vor logistische Herausforderung.
  • Sie sind auf die kollektiven Anstrengungen ihrer Mitglieder angewiesen. Naturgemäss wechseln diese. Damit Wissen erhalten bleibt, sind stabile Kerngruppen und die Kooperativen vernetzende Strukturen, z.B. gemeinsame Bestellsoftware oder dokumentierte Betriebskonzepte, notwendig. Investition in diese Strukturen lohnt sich langfristig.

Referenz: Cerrada-Serra et al. (2018). Exploring the contribution of alternative food networks to food security. A comparative analysis. Food Security 10: https://doi.org/10.1007/s12571-018-0860-x

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