Wie viel kostet die Planetary Health Diet?

Wir alle essen. Tag für Tag. 1.5 Tonnen Lebensmittel pro Jahr. Unsere Entscheidungen wirken: Mehr oder weniger Fleisch, mehr oder weniger Kaffee, Flugtransporte ja oder nein. Unsere Entscheidungskriterien beeinflussen die Grösse unseres Fussabdrucks, den die verzehrten Lebensmittel auf unserem Planeten hinterlassen.

Sind nachhaltige Ernährungsgewohnheiten teuer?

Ein Wochenplan mit Gerichten, die pflanzliche Eiweisse und viel saisonales Gemüse und Obst enthalten, kann günstiger sein als die Kosten, die in Schweizer Haushalten heute für Nahrungsmittel anfallen, sagen Christine Brombach und Andrea Di Martino, ZHAW:

Im beispielhaften Wochenplan nach der Planetary Health Diet mit typischen Schweizer Gerichten waren etwa CHF 255 pro Monat für die Lebensmitteln notwendig oder 3.9% des Brutto-Monatseinkommens 2016. Laut BFS investiert die Bevölkerung im Schnitt 6% ihres Bruttoeinkommens in Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke investiert (BFS, 2019a, 2019b). Vergleicht man diese Kosten, ist die Wochenplanung nach der Planetary Health Diet um 1.9% günstiger. In der Wochenplanung wurden allerdings alkoholfreie Getränke nicht mitgerechnet. Je nach individuellen Ausgaben könnten sich die Kosten entsprechend erhöhen. Es wird aber davon ausgegangen, dass sich die Kosten für die Getränke innerhalb der 1.9% (CHF 117) befinden [1].

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstagSonntag
FrühstückHaferbreitBirchermüsliBrot
Konfi
Käsesandwich CerealienBirnen
quark
Brot
Konfi
MittagessenLinsen
mit Reis
MinestroneRisi et Bisi, SalatPasta
Bohnen
Teigwaren-
auflauf
Knöpfli
Rübli
Ofen-
gemüse
Reis
Zwischen-verpflegungApfelBirne, WalnussApfelHaselnussApfelWalnussBirne
AbendessenPolenta Ratatouille

Salat
Bündner Risotto
mit Wirz

Chicoreesalat
mit Birnen
Peperoni-Apfel
Gulasch
Teigwaren
Zucchetti mit
Quarkfüllung

Kürbissuppe
Rotzunge
Weisswein-
sauce
Bohnen
Ofenpoulet
Gemüse
Salat
Kartoffel-
gratin
Pilz-Stroganoff
DessertMilchreisApfelmus
mit Nüssen

Referenzen

[1] Di Martino A. (2019). Klimafreundliches Essen. Umsetzung für die Schweiz. Semesterarbeit, ZHAW.

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