Saisonalität und Regionalität als Entscheidungskriterien für die Wahl von ökologischen Lebensmitteln

Warum wir uns immer mehr für saisonale, lokale und ökologische Produkte entscheiden sollten

Wir sollten uns bewusst sein, dass unser Essen, Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft hat. Wenn wir saisonales, lokales und ökologisch angebautes Obst und Gemüse konsumieren, verhindern wir, dass Umwelt- und Sozialfolgen an anderen Stellen der Welt entstehen.

Der Wasserverbrauch sinkt

Der Anbau von Obst und Gemüse ausserhalb der Schweizer Saison in trockenen Gebieten bruacht viel Wasser. Ein Beispiel ist der Anbau von Himbeeren im Winterhalbjahr in Südspanien.

Die Anpassung deines Verzehrs von Obst und Gemüse an die Jahreszeiten verringert den Wasser-Fussabdruck. Heimische Obst- und Gemüsesorten sind of im Wasserverbrauch sparsam, da sie an die lokalen Klimabedingungen angepasst sind. 

Die Verwendung von agrarökologischen Anbaumethoden baut guten Boden vor deiner Haustüre auf

Guter Boden speichert Wasser, lagert organische Masse ein und schützt Biodiversität im Boden und über dem Boden. Er ist ein wirksamer Schutz gegen den Klimawandel.

Nur saisonal und lokal zusammen reduziert den Klimafussabdruck

Selbstverständlich hilft saisonal und lokal zusammen auch schädliche Klimawirkungen zu senken. Von Dezember bis Mai ist der Klima-Fussabdruck von Tomaten, die im beheizten Gewächshaus in der Schweiz wachsen, bis zu 5-Mal höher als von saisonalen Freiland-Tomaten, die ab Juni reifen.

Schon gewusst! Auch die Saison von Tomaten in der Schweiz lässt sich verlängern. Im nicht beheizten Kalt-Folientunnel oder Kalt- Gewächshaus sind die Tomaten vor Hagel, Braunfäule, Schädlingen und auch zum Teil vor Spätfrösten geschützt.

Kurze Wege garantieren Vertrauen

Im Hofladen oder auf dem Markt trifft der Konsumierende direkt auf den Produzierenden an der Ladentheke, wird individuell beraten und bekommt einen Eindruck vom Handwerk, das hinter den Lebensmitteln steckt. In kleinen lokalen Verarbeitungsbetrieben kann der Konsumierende, die teils aufwendigen Produktionsschritte verstehen und den Preis für Lebensmittel im Dialog nachvollziehen. 

Quartierläden, Direktvermarktung, Foodkooperativen durch Quartierbewohner:innen oder auch solidarische Landwirtschaften kollektiv initiiert und geführt, bauen Vertrauen auf. Weil das Verkaufspersonal im Laden oder die Initianten der Foodkooperative wissen, von welchem Hof ihre Produkte stammen, garantieren sie für Umweltschutz, transparente Wertschöpfung und faire Arbeitsbedingungen bei der Produktherstellung. 

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