Bei Rindfleisch ist der ökologische Fussabruck hoch: Die CO2-eq. für 250g Rindfleisch liegen bei 2.65 kg (1). Die empfohlenen Mengen für den Verzehr von Rindfleisch im Durchschnitt werden global um 288% überschritten. Es wird rund 3 Mal so viel Rindfleisch verzehrt wird wie nach den Lebensmittelpyramiden empfohlen (2). Die Empfehlung, die die Planetary Health Diet„Wie nachhaltig ist Rind von der Alpweide?“ weiterlesen
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Wie nachhaltig sind Orangen aus Spanien oder Italien?
Orangen sind aus der Nachhaltigkeitsperspektive in grossen Mengen problematisch. Regionale, biologische Lageräpfel im Winter sind in der Ökobilanz den Orangen überlegen. Orangen werden in die Schweiz in grossen Mengen importiert. Annähernd 90’000 Tonnen Zitrusfrüchte, der Grossteil Orangen, sind es im Winter (1). Orangenmonokulturen in Südspanien haben viele negative Konsequenzen: sie verbrauchen viel Wasser, zerstören den„Wie nachhaltig sind Orangen aus Spanien oder Italien?“ weiterlesen
Wie nachhaltig sind Erdbeeren oder Himbeeren aus Spanien im Winter?
Erdbeeren und Himbeeren aus Südspanien im Winter sind nicht nachhaltig. Wer Beeren im Winter geniessen möchte, greift auf Eingemachtes oder auf tiefgefrorene Beeren, die im Sommer in der Schweiz gereift sind, zurück. Frische Beeren im Winter sind ein Luxus wie im Märchen und sollten auch entsprechend selten und mit Genuss verzehrt werden. Kalte und trübe„Wie nachhaltig sind Erdbeeren oder Himbeeren aus Spanien im Winter?“ weiterlesen
Was ist die Ökobilanz von Spargel im März?
Auf Spargel ausserhalb der Saison sollte bewusst verzichtet werden, insbesondere auf grünen Spargel, der dann mit dem Flugzeug transportiert wird. Spargel „by air“ ist in vielen Grossverteilern mit Etikett ausgezeichnet. In der Schweiz haben grüner und weisser Spargel erst Ende April bis Ende Juni Saison. Grüner Spargel im März wird aus dem Süden in die„Was ist die Ökobilanz von Spargel im März?“ weiterlesen
Zehn Empfehlungen für die Planetary Health Diet
Genussvoll und wertschätzend essen. Zeit nehmen und Essen volle Aufmerksamkeit geben. Wenn möglich, Essen selbst zubereiten und gemeinsam essen und kochen. Geringen Verarbeitungsgrad der Zutaten. Fleisch im Masen statt in Masse. Hochwertige, saisonale und regionale Lebensmittel. Möglichst bio. Bunt ist gesund! Umweltverträglich verpackt oder verpackungsfrei. Gemüsebetont! (Aus dem Vortrag von Christine Brombach, ZHAW, modifiziert vgl.„Zehn Empfehlungen für die Planetary Health Diet“ weiterlesen
Der Sojaimport und die Planetary Health Diet
Die Schweiz konsumiert pro Kopf und Jahr 52 kg Fleisch pro Jahr (142 g pro Tag) und 235 kg Milchprodukte (=644 g pro Tag). Dafür werden gegen 300’000 Tonnen Soja als Futtermittel für die Tierzucht in die Schweiz importiert. Müssten die Futtermittelimporte in der Schweiz in Form von pflanzlichen Futterproteinen angebaut werden, so müsste dafür„Der Sojaimport und die Planetary Health Diet“ weiterlesen
Warum die Schalen von Zitrusfrüchten und Gemüse und Kaffeesatz kein Abfall sind?
Eine Million Tonnen Food Waste entstehen in den Schweizer Haushalten (1). Am Meisten beim Gemüse, Obst und Brot (2). Rüstabfälle sind in diesen Zahlen enthalten. Sie werden als im Haushalt unvermeidbarer Food Waste bezeichet. Aber sind sie das wirklich? Welchen Anteil machen sie im Food Waste eines Haushalts eigentlich aus? Wir haben 4 Beispiele herausgegriffen„Warum die Schalen von Zitrusfrüchten und Gemüse und Kaffeesatz kein Abfall sind?“ weiterlesen
Foodcoops auf den Punkt gebracht
Was sind die drei wichtigsten Chancen von Foodcoops? Sie machen saisonale, lokale, ökologisch produzierte Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen zugänglich. Kleinproduzente, die Obst und Gemüse zu Kompott, Fermentierten oder Pickles veredeln, können die Produkte über die Foodcoops verkaufen. Neue Wertschöpfung entsteht. Sie vernetzen Nachbarschaften. Das Bestellen und Verteilen der Lebensmittel wird zum Fest. Der Mitgliederladen oder„Foodcoops auf den Punkt gebracht“ weiterlesen
Vorräte: Welche Mengen benötigst du?
Das ganze Jahr Getreide und -produkte, Reis und Hülsenfrüchte, Teigwaren, Pflanzenöle und Nüsse aus ökologischwe Produktion und regionaler Quelle finden sich im Angebot der meisten Foodcoops. 2-3 Bestellungen pro Halbjahr decken den Bedarf einer 4-köpfigen Familie. Ca. 30 kg Trockenprodukte und ca. 5 l Pflanzenöl pro Bestellung decken ca. die Hälfte des Verbrauchs. Pro erwachsende„Vorräte: Welche Mengen benötigst du?“ weiterlesen
Planetary Health Diet Vegan
Ein Speiseplan für eine gesunde und nachhaltige Ernährung könnte unsere Gesundheit schützen und etwa 10 Milliarden Menschen im Jahr 2050 ernähren, ohne unseren Planeten zu gefährden (EAT-Lancet Kommission). Im Beitrag zur Planetary Health Diet werden die Grundlagen erklärt. Heute haben wir uns vorgenommen, uns von den Rezepten auf https://vegan.ch/ inspirieren zu lassen. Wir berechnen die„Planetary Health Diet Vegan“ weiterlesen