Saisonalität und Regionalität als Entscheidungskriterien für die Wahl von ökologischen Lebensmitteln

Warum wir uns immer mehr für saisonale, lokale und ökologische Produkte entscheiden sollten

Wir sollten uns bewusst sein, dass unser Essen, Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft hat. Wenn wir saisonales, lokales und ökologisch angebautes Obst und Gemüse konsumieren, verhindern wir, dass Umwelt- und Sozialfolgen an anderen Stellen der Welt entstehen.

Der Wasserverbrauch sinkt

Der Anbau von Obst und Gemüse ausserhalb der Schweizer Saison in trockenen Gebieten bruacht viel Wasser. Ein Beispiel ist der Anbau von Himbeeren im Winterhalbjahr in Südspanien.

Die Anpassung deines Verzehrs von Obst und Gemüse an die Jahreszeiten verringert den Wasser-Fussabdruck. Heimische Obst- und Gemüsesorten sind of im Wasserverbrauch sparsam, da sie an die lokalen Klimabedingungen angepasst sind. 

Die Verwendung von agrarökologischen Anbaumethoden baut guten Boden vor deiner Haustüre auf

Guter Boden speichert Wasser, lagert organische Masse ein und schützt Biodiversität im Boden und über dem Boden. Er ist ein wirksamer Schutz gegen den Klimawandel.

Nur saisonal und lokal zusammen reduziert den Klimafussabdruck

Selbstverständlich hilft saisonal und lokal zusammen auch schädliche Klimawirkungen zu senken. Von Dezember bis Mai ist der Klima-Fussabdruck von Tomaten, die im beheizten Gewächshaus in der Schweiz wachsen, bis zu 5-Mal höher als von saisonalen Freiland-Tomaten, die ab Juni reifen.

Schon gewusst! Auch die Saison von Tomaten in der Schweiz lässt sich verlängern. Im nicht beheizten Kalt-Folientunnel oder Kalt- Gewächshaus sind die Tomaten vor Hagel, Braunfäule, Schädlingen und auch zum Teil vor Spätfrösten geschützt.

Kurze Wege garantieren Vertrauen

Im Hofladen oder auf dem Markt trifft der Konsumierende direkt auf den Produzierenden an der Ladentheke, wird individuell beraten und bekommt einen Eindruck vom Handwerk, das hinter den Lebensmitteln steckt. In kleinen lokalen Verarbeitungsbetrieben kann der Konsumierende, die teils aufwendigen Produktionsschritte verstehen und den Preis für Lebensmittel im Dialog nachvollziehen. 

Quartierläden, Direktvermarktung, Foodkooperativen durch Quartierbewohner:innen oder auch solidarische Landwirtschaften kollektiv initiiert und geführt, bauen Vertrauen auf. Weil das Verkaufspersonal im Laden oder die Initianten der Foodkooperative wissen, von welchem Hof ihre Produkte stammen, garantieren sie für Umweltschutz, transparente Wertschöpfung und faire Arbeitsbedingungen bei der Produktherstellung. 

Die wahren Kosten deines Essens

Was, wenn die Produktion eines Lebensmittels Boden zerstört, unmässig viel Wasser verbraucht, grosse Mengen an Treibhausgasen produziert, die Bio-diversität negativ beeinflusst oder schädlich für unsere Gesundheit ist? Dann spiegelt der Preis, den wir für dieses Lebensmittel bezahlen nicht die wahren Kosten wieder. Die negativen Auswirkungen, die dieses Lebensmittel bei der Produktion hat, bezahlen wir alle gemeinsam z.B. in Form von Steuern, Subvention oder mit Gesundheitskosten. Die Umweltschäden bezahlen wir oft nicht hier, sondern lagern diese in andere Länder oder an die nächste Generation aus.

Die nationalen Ausgaben für Lebensmittel liegen momentan bei 37.4 Milliarden CHF. Würden alle wahren Lebensmittelkosten in den Preisen reflektiert werden, würden sich die nationalen Ausgaben fast verdoppeln – auf 70 Milliarden CHF.  Das bedeutet, dass jeder 1 CHF, der für ein Lebensmittel ausgegeben wird in Wahrheit 1.87 CHF betragen müsste wie eine Studie der ETH Zürich zeigt [1].

Doch nicht bei jedem Lebensmittel sind die versteckten Kosten höher als heute. In Perotti (2020) wurden über 100 Faktoren in den Berechnungen der wahren Lebensmittelpreise miteinbezogen, darunter Umwelteinflüsse im Anbau und Vertrieb, aber auch Tierwohl und Gesundheitskosten, die für ernährungsbedingte Krankheiten anfallen (Diabetes, Herz-Kreislauf, Krebs) [1],[2].

Es wurden 8 typische Schweizer Lebensmittel untersucht. Lebensmittel, die als gesund gelten, wie Äpfel, Karotten und Milch würden günstiger werden, wohingegen Fleisch und Käse, aufgrund der hohen Biodiversitäts- und Gesundheitskosten, doppelt so teuer sein müssten. 

Die Details zu den wahren Kosten pro kg ausgewählter Lebensmittel nach Perotti 2020 finden sich hier.

Würden mehr Früchte und Gemüse gegessen werden, könnten Gesundheitskosten eingespart werden. Die Studie verdeutlicht, dass in der Schweiz, die wesentlichen Treiber für die wahren Lebensmittelkosten die Gesundheits- und Biodiversitätskosten sind. 

Weltweit fordern Institutionen und Forschende, dass die wahren Preise für Lebensmittel transparent sichtbar gemacht werden[3].

Müssten die wahren Kosten eines Lebensmittels im Schweizer Privathaushalt bezahlt werden, so würden die durchschnittlichen Ausgaben im Privathaushalt für Lebensmittel deutlich ansteigen von weniger wie 6.6% auf mehr wie 10% in der Schweiz[4]. Zum Vergleich in Rumänien sind es 28%, in den Niederlanden 11% der privaten Konsumausgaben für Lebensmittel und nicht-alkoholische Getränke nach Eurostat 2017. 

Tatsächlich wird momentan für einen Warenkorb nur mit Bio-Lebensmitteln in der Schweiz doppelt so viel bezahlt wie für denselben Warenkorb mit konventionell produzierten Lebensmitteln [5].

Statistiken zeigen nämlich auch, dass biologische Lebensmittel eher von einkommensstarken Gesellschaftsschichten in der Schweiz gekauft werden [6]. Als Haupthindernis für eine nachhaltigeErnährung werden in einer Befragung von Deloitte die höheren Preise im Vergleich zu konventionellen Lebensmitteln angegeben. Der akzeptierte Aufpreis für nachhaltig produzierte Nahrungsmittel beträgt in dieser Befragung 26% [7].

Wie können trotzdem nachhaltige Entscheidungen entlang der gesamten Lieferkette erleichtert und gefördert werden? 

Einige Empfehlungen mit breitem Konsens bei vielen Forschungsgruppen[1][3]:

  • Investitionen in eine gute agrarökologische landwirtschaftliche Praxis. Subventionen für Produkte mit hohen externen Kosten sollten auf Produkte mit niedrigen externen Kosten umgelenkt werden.
  • Wird nicht-nachhaltiges Essen besteuert, so können Konsummuster verändert werden.
  • Den Ernährungsplan der Planetary Health Diet annehmen. Dieser kann im Schweizer Haushaltbudget, welches für Essen reserviert ist, gut umgesetzt werden (siehe auch der Blogbeitrag hier).
  • Food Waste verschwendet die natürlichen Ressourcen, die für die Produktion notwendig waren, und erhöht deshalb die wahren Kosten unserer Lebensmittel. Durch Food Waste werden in der Schweiz pro Haushalt und Jahr 620 CHF (oder 28% des für Lebensmittel verwendeten Haushaltbudgets) verschwendet, die wir besser für den Kauf nachhaltiger Produkte verwenden könnten [8]

[1] Perotti, A. (2020). Moving Towards a Sustainable Swiss Food System: An Estimation of the True Cost of Food in Switzerland and Implications for Stakeholders. Masterarbeit an der ETH Zurich:  

[2] WHO. 2018. Overweight and obesity. In: WHO Global Health Observatory data, overweight and obesity [online]. Geneva, Switzerland. http://www.who.int/gho/ncd/risk_factors/overweight 

[3] Rockefeller Foundation. (2021). True Cost of Food: Measuring What Matters to Transform the US Food System.

[4] Bundesamt für Statistik. (2022). Haushaltsbudgeterhebung 2015-2017. Bundesamt für Statistik (BFS).

[5] Nielsen; BLW, & 21.01.2022. (2022, January 21). Schweiz – Vergleich Warenkorb Bio vs. Nicht-Bio 2021. Statista. Retrieved December 1, 2022 from https://de.statista.com/statistik/daten/studie/555136/umfrage/ausgaben-fuer-den-bedarf-an-lebensmitteln-bio-vs-nicht-bio-in-der-schweiz/ 

[6] Götze, F., & Ferjani, A. Wer in der Schweiz Bio-Lebensmittel kauft. AGRAR FORSCHUNG SCHWEIZ, 338.

[7] Grampp, M., Laude, D., & Rohr, D. (2021). Nachhaltige Lebensmittel Was Schweizer Konsumenten von Unternehmen und vom Staat erwarten. Retrieved Decenber 1, 2022, from https://www2.deloitte.com/ch/de/pages/consumer-business/articles/sustainable-food.html. 

[8] foowaste.ch. (2022, May 30). Was ist food waste? foodwaste.ch. Retrieved December 1, 2022, from https://foodwaste.ch/was-ist-food-waste/ 

Riesbach stellt sich am Neuzuzügeranlass vor – zusammen mit Dialog im Quartier

3. November, 2022 – GZ Riesbach. Am Neuzuzügleranlass können neue Quartierbewohner:innen, ihr Quartier als Begegnungsraum kennenlernen. Warum nicht diesen Anlass nutzen, um auch für nachhaltige, saisonale und lokale Ernährung im Quartier zu sensibilisieren und Quartierangebote vorzustellen? Seit zwei Jahren engagiert sich Dialog im Quartier am Neuzuzügeranlass im GZ Riesbach, der inzwischen neuzugezogene und alteingesessene Quartier:bewohnerinnen anzieht. Angezogen vom auffälligen Glücksrad, traten die Besuchenden in den Dialog, und beantworteten Fragen zu Labels, Verpackung, Food Waste und ausgewogene Ernährung gestellt. Wie klein der CO2 Beitrag von der Verpackung z.B. bei der Bio Gurke ist, erstaunte einige.

Am Anlass vertreten waren verschiedene Quartierläden, Initiativen, Betriebe und Organisationen mit nachhaltigen und innovativen Produkten – von Riesbacher  Quartierbewohner:innen initiiert und geführt: Verschiedene Raclette Käsesorten aus regionalen Käsereien und mit viel Handarbeit produziert (Stephan Schaub vom Amstad Chäslädeli). Dem Quartierverein Riesbach mit ihrem Quartiermagazin «Kontakt», in dem über Klimamassnahmen im Quartier bis zum Plattenladen berichtet wird und das Angebot von Saisonal, die saisonales Gemüse und Obst, aber auch in Manufaktur haltbar gemachte Spezialitäten, anbieten. Ein Abend voller Dialoge, demonstrierte die Vielfalt, die im Quartier Riesbach verborgen liegt.

Quarierläden in der eigenen Nachbarschaft sind nebst Orte, die Produkte mit einer kurzen, fairen und ökologische Wertschöpfungskette anbieten aber auch Begegnungszonen. Sie bieten Austauschmöglichkeiten, vermitteln Wissen und sind Treffpunkt für Quartierbewohner:innen. 

Du wohnst in einem anderen Quartier? Kennst du schon die Quartierkarten der Möglichkeiten von Transition-Zürich? Lass auch du dich von neuen Angeboten in deinem Quartier inspirieren. 

Saisonal! Mit dem Saisonkalender ökologisch einkaufen

In der Schweiz gibt es Jahreszeiten. Im Frühling entfalten sich die Blätter und Blüten. Im Sommer wächst und reift die bunte Vielfalt an Gemüsen und Früchten. Im Herbst schliessen wir die Ernte der späten Gemüse und Obstsorten ab. Im Winter sinken die Temperaturen und nur wenige späte frische Wintergemüse, dafür umso mehr Lagergemüse stehen zur Verfügung. 

Im Supermarktregal dagegen wurde die Saison für Obst und Gemüse abgeschafft. Zu jeder Jahreszeit ist es möglich, Auberginen, Zuchetti, Peperoni oder Tomaten zu kaufen. Bei den Beispielen handelt es sich um Gemüse, welche im Sommer in der Schweiz angebaut werden. Besonders klimafreundlich ist ihr Verzehr deshalb nur in den Sommermonaten. Auch Schweizer Tomaten, die ausserhalb der Saison gekauft werden, stammen oft aus klimaschädlich beheizten Gewächshäusern. Gefrorener Blattspinat findet sich im Tiefkühlregal. Tiefkühlen und Heizen – beides verbraucht mehr Energie, als wenn die Pflanzen saisonal direkt vom Feld geerntet werden.

Bei gefrorenem Blattspinat ist der CO2-Fussabdruck dreimal so hoch wie beim saisonalen Spinat und Tomaten aus beheizten Gewächshäusern brauchen fast 10-mal so viel kg CO2-äq. / kg Lebensmittel wie Tomaten vom Feld von Juni bis September[1]. Ein Saisonkalender hilft dir dabei, den Jahreszeiten entsprechendes Gemüse im Supermarkt vom ausser-saisonalen Angebot zu unterscheiden.

Was uns am Saisonkalender von foodwaste.ch (Vier-Jahreszeiten-Frittata / Saisontabelle) gefällt: Es werden nicht nur die Erntezeiten angezeigt, sondern auch die Monate, in denen Gemüse klimafreundlich gelagert werden kann.

So haben die Randen, die saisonal zwischen August und November geerntet werden, sehr lange Lagerzeiten im kühlen Lagerraum, z.B. Keller. Sie sind während des ganzen Jahres lagerfähig. Als Lagertipp für Randen: Im Kühlschrank im Temperaturbereich 6-8°C lagern, im Lagerkeller bei 8°C-10°C. Laub entfernen und in Papier einschlagen. 


[1] Reinhardt, G., Gärtner, S., & Wagner, T. (2020). Ökologische Fußabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. IFEU—Institut für Energie-und Umweltforschung: Heidelberg, Germany.

5 Finger an deiner Hand stehen für 5 x Obst oder Gemüse am Tag

Wie schaffe ich es mehr Gemüse und Obst in meinem Alltag zu essen? Keine Zeit für das Frühstück, ein schnelles Mittagessen, eine fertige Zwischenmahlzeit vom Kiosk und beim Abendessen keine Lust zu kochen? Ohne sich bewusst dazu entschlossen zu haben, wird der Ernährungsalltag unter der Woche oft vom Supermarktangebot in Beschlag genommen. Fertigprodukte (High-Processed-Food) und Fertiggerichte sind oftmals reich an Kohlenhydraten, verstecktem Zucker, arm an Fasern (Ballaststoffen) und enthalten wenig Obst und Gemüse.

In den Limetree-Camps kochen Kinder pflanzliche Gerichte mit Rezepten von Tibits. Im Wissensteil des Camps, lernen die Kinder viel über nachhaltige und gesunde Ernährung. So wird zum Beispiel die Ernährungsempfehlung “5 am Tag” — 5 Portionen Gemüse oder Obst am Tag verzehren — spielerisch thematisiert. Kinder zeichnen dafür ihre eigene Hand auf und identifizieren 5 saisonale Gemüse- oder Obstarten, die sie zu 5 Mahlzeiten am Tag essen könnten.

Uns gefällt an der Methode besonders, dass die eigene Hand abgebildet wird. Jeder Finger steht für eine Mahlzeit – vom Zmorge bis zum zNacht – und ein Gemüse oder ein Obst. Die Methode motiviert, das Tagesziel zu erreichen und stützt das Gedächtnis. Welches Gemüse oder Obst wurde bereits gegessen und welches fehlt noch? Eine Micro Habit für den Alltag. 

Vollwertig. Klimafreundlich. Gesund.  

Bowl-Baukasten-System – Ganz einfach deine vollwertige und klimafreundliche Mahlzeit zusammenstellen.

Aktuelle Geschehnisse in Bezug auf Klimawandel, Landflächenverbrauch und moderne Volkskrankheiten sollten anregen, Ernährung nicht mehr nur als Kultur und Genuss zu betrachten, sondern durch ein Umdenken ihr heilendes Potential für uns als Individuum, für die Welt, zu fokussieren. Dazu sind die Nährstoff-Zusammensetzung, der Grad der Verarbeitung, der CO2-Fussabdruck und ethische Faktoren miteinzubeziehen. – Definitiv zu viel, um schnelle Einkaufs- oder Kochentscheidungen zu treffen. 

Das Bowl-Baukasten-System dient dazu, eigenen Mahlzeiten nach Lust und Laune zusammenzustellen und erreicht trotzdem eine Vollkommenheit an essentiellen Nährstoffen, deckt den Energiebedarf und weist gute Klimabilanz auf. Es eignet sich, um Reste zu verwerten und wirkt Food-Waste entgegen. Angelehnt an die Empfehlungen der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung), der Havard School of Public Health und der Planetary Health Diet. 

Die fünf Hauptlebensmittelgruppen der täglichen Ernährung sind: 

  1. Gemüse
  2. Früchte
  3. (Vollkorn-) Getreide
  4. Nüsse und Samen (hierzu zählen auch alle pflanzlichen Fette)
  5. Hülsenfrüchte (oder tierische Proteinquellen)

Auf Basis dieser fünf Hauptnahrungsmittelgruppen leiten sich nun die vier Elemente des Bowl-Baukasten-Systems ab.  Durch deren Kombination entsteht aus kulinarischer Sicht fast immer eine interessante Mahlzeit, da fünf bis sieben unterschiedliche Geschmäcker, Konsistenzen und Zubereitungsmethoden, miteinander kombiniert werden können. Obst wird dem Element Topping zugeordnet, kann auch als gesunde Zwischenmahlzeit oder am Morgen anstelle von Gemüse genutzt werden. Bei bedarfsgerechter Zufuhr wird der Körper durch diese Lebensmittelgruppen ausreichend mit Kohlenhydraten, Fetten, Proteinen, Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen (z.B. Antioxidantien), Ballaststoffen, Mineralien und Spurenelementen versorgt.

 In Proportionen sollte dein Teller ungefähr so aussehen: 

  1. ¼ Getreide, v.a. Vollkorngetreide, stellt unsere wertvollste Kohlenhydratquelle dar und kann auf unterschiedlichste Weise zu allen Mahlzeiten eingesetzt werden. Hafer- oder Hirsebrei am Morgen, Vollkornbrot für dein Sandwich auf der Arbeit oder Buchweizen, Reis, Quinoa, Bulgur oder  Vollkornpasta als Basis für dein Abendessen. Werden nicht die ganzen Getreidekörner verwendet, so wie es bei Vollkornprodukten der Fall ist, kommt es zu hohen Verlusten an wertvollen Vitaminen, Ballast- und Mineralstoffen. Auch der glykämische Index, ein Mass für den direkten Anstieg deines Blutzucker nach dem Verzehr eines Lebensmittels, ist bei Weissmehlprodukten um ein vielfaches höher, als bei Vollkornprodukten. Vollkornprodukte besitzen komplexe Kohlenhydrate, welche langsam vom Verdauungsvorgang gespalten werden und über einen längeren Zeitraum Energie abgeben. Der Sättigungseffekt hält deutlich länger an.
  • ½ Gemüse: Gemüse liefert einen hohen Anteil essentieller Vitamine. Der Nährstoffgehalt schwankt stark. Gemüse sollte circa die Hälfte der Bowl einnehmen. Die empfehlenswertesten Gemüsesorten sind Kreuzblütler (Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, etc.), mit dem höchstenkrebshemmende Potential, Zwiebelgewächse (Knoblauch, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, etc.), mit stark antioxidative Kraft und dunkles Blattgemüse (Rucola, Spinat, etc.), mit dem höchsten Mass an Bitterstoffen und weiteren pflanzlichen Sekundärstoffen. Die Zubereitung hat grossen Einfluss auf den Nährstoffgehalt. Es empfiehlt sich, beim Schälen und Reinigen nur die nicht zum Verzehr geeigneten Bestandteile zu entfernen, Gemüse bevorzugt zu dämpfen oder zu dünsten, und falls gekocht das Kochwasser, welches durch die Vitaminverluste des Gemüse bereichert wurde, als Basis für Saucen oder Suppen zu nutzen. Frittieren sollte streng vermieden werden – dies ist eine Verschwendung an Öl und der „Tod der Nährstoffe“.
  • 20%  Hülsenfrüchte bieten ein erstaunliches gesundheitliches, kulinarisches und – im Vergleich zu tierischen Protein – ein ökologisches Potenzial. Sie sollten in Kombination mit den Toppings circa ¼ der Bowls ausmachen. Hülsenfrüchte  besitzen einen Ballaststoffanteil von 15 – 23% und einen Proteinanteil zwischen 25 – 35%. Die höchste antioxidative (zellschützende) Kraft weisen Sorten mit den kräftigsten und dunkelsten Farben auf (z.B. Kidney- oder schwarze Bohnen). Hülsenfrüchte enthalten ausserdem überdurchschnittlich viel Lysin – eine für den Menschen essenzielle Aminosäure, die in den Aminosäureprofilen anderer pflanzlicher Proteine kaum vorhanden ist. Die Kombination mit anderen pflanzlichen Proteinen innerhalb eines Tages, erhöht die biologische Wertigkeit (Fähigkeit zur körperlichen Aufnahme und Verwertung des Proteins), die mit jeder von tierischen Proteinen gleichzusetzen ist. Aus gesundheitlicher und ökologischer Sicht empfiehlt es sich, Hülsenfrüchte nicht mehr als 2 Mal pro Woche gegen Produkte  tierischer Herkunft auszutauschen.
  • 5 – 10% Toppings ( ¼ Anteil der Hülsenfrüchte) bieten viel Potential für eine extra Zufuhr an Vitaminen, Antioxidantien, gesunden Fetten und interessanten Geschmäckern., weil es sich um Lebensmittel handelt, die unverarbeitet und als letztes deiner  Bowl hinzugefügt werden. Pflanzliche Öle liefern dem Körper essentielle Fettsäuren, erleichtern die Aufnahme fettlöslicher Vitamine und wirken geschmacksverstärkend. Oliven-, Sesam, Kürbiskern-, Lein,- und Walnussöl sind empfehlenswert. Nüsse und Samen stecken voller gesunder Fettsäuren, Antioxidantien und je nach Art tragen sie bestimmte wertvolle Nährstoffe. Leinsamen und Walnüsse haben besonders viel Omega-3, Paranüsse sind eine wunderbare Selen-Quelle und Pekannüsse den höchsten Anteil an Antioxidantien. Kräuter stechen durch ihren enormen Gehalt an Antioxidantien hervor, viele fördern ausserdem die Verdauung (z.B. Fenchel, Kümmel, Koriandersamen), geben den Gerichten tolle Geschmacksnuancen und je nach Art enthalten sie viele weitere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Je vielfältiger dein Kräuter- und Gewürzvorrat Vorrat, desto abwechslungsreicher werden auch die Mahlzeiten ausfallen und Übersalzung wird abnehmen. Zitronen oder Limetten solltest du immer deinen Mahlzeiten hinzufügen. Geschmacklich führt die Zugabe einer Säure zu einem vielfältigen Geschmackserlebnis, die Bioverfügbarkeit (Aufnahmefähigkeit) einiger Mineralstoffe wird stark erhöht. Sprossen liefern eine vielfach höhere Nährstoffdichte als die ausgewachsenen Pflanzen und gelten als absolutes Superfood. Um Verpackung und Geld zu sparen, lohnt es sich in jedem Fall, diese selbst heranzuziehen.

Hier findest du die Rezept-Anleitung des Bowl-Baukasten-System. Speicher es dir am besten ab oder drucke es direkt aus, um dir deine vollwertige und klimafreundliche Mahlzeiten so einfach wie möglich zusammen zu stellen. Möchtest du mehr über vollwertige Ernährung erfahren? Besuche Gina auf ihrer Website und informiere dich über ihr Angebot.

Wissensdurst und -hunger am GZ-Sonntag

GZ Buchegg am 2.Oktober 2022. Am GZ-Sonntag im GZ Buchegg versammelt sich die gesamte Nachbarschaft. Flohmarkt, Repair-Cafe, Holzwerkstatt und feines Zmittag lockt die Quartierbewohner:innen zum gemeinsamen Märten, Essen und Reparieren. 

Auch Informationen über nachhaltige Ernährung sind an solchen Anlässen besonders einfach einzubinden. Kinder freuen sich beim Kühlschrankspiel Lebensmittel einzuordnen und Erwachsene testen ihr Wissen über Labels, ausgewogene Ernährung, Food Waste und Umweltbelastung am Glücksrad. 

Im Gespräch mit den Besucher:innen wird klar: Einigen fällt es schwer weniger Fleisch oder Schinken zu essen, so dass die planetaren Grenzen respektiert werden. Auch wenn der Partner, die Partnerin dies vielleicht schon tut, muss jeder selbst den eigenen Entschluss ins Handeln übersetzen. 

Es ist schwierig, Essgewohnheiten zu ändern, weil unsere alten Essensgewohnheiten fest in unseren Alltag integriert sind und oft bereits in der Kindheit geprägt wurden. Unter welchen Bedingungen entsteht in uns die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen?

Zum Nachdenken! Werden Kinder bereits im jungen Alter mit unterschiedlichen Geschmäckern konfrontiert, nimmt die Ekelsensibilität ab. Ekel ist grundsätzlich ein Schutzmechanismus, der uns davor bewahrt, verdorbene Lebensmittel zu konsumieren. Zu viel Ekelsensibilität kann dazu führen, dass wir unnötig viel Food Waste produzieren und unsere Ernährung stark einschränken, weil wir viele Lebensmittel als eklig ausscheiden. Mehr dazu auf S. 100.

Besonders gefreut hat uns der Zmittags-Pop-Up im GZ. Pflanzliche palästinensische Küche – ein leckeres Angebot, das die kulturelle Integration und die nachhaltige Ernährung über das Geschmackserlebnis fördert. Wir finden es lobenswert, dass im Gemeinschaftszentrum pflanzliche Ernährung vor allem auch für Familien und die nächste Generation leicht zugänglich gemacht wird. 

Wie viel kostet die Planetary Health Diet?

Wir alle essen. Tag für Tag. 1.5 Tonnen Lebensmittel pro Jahr. Unsere Entscheidungen wirken: Mehr oder weniger Fleisch, mehr oder weniger Kaffee, Flugtransporte ja oder nein. Unsere Entscheidungskriterien beeinflussen die Grösse unseres Fussabdrucks, den die verzehrten Lebensmittel auf unserem Planeten hinterlassen.

Sind nachhaltige Ernährungsgewohnheiten teuer?

Ein Wochenplan mit Gerichten, die pflanzliche Eiweisse und viel saisonales Gemüse und Obst enthalten, kann günstiger sein als die Kosten, die in Schweizer Haushalten heute für Nahrungsmittel anfallen, sagen Christine Brombach und Andrea Di Martino, ZHAW:

Im beispielhaften Wochenplan nach der Planetary Health Diet mit typischen Schweizer Gerichten waren etwa CHF 255 pro Monat für die Lebensmitteln notwendig oder 3.9% des Brutto-Monatseinkommens 2016. Laut BFS investiert die Bevölkerung im Schnitt 6% ihres Bruttoeinkommens in Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke investiert (BFS, 2019a, 2019b). Vergleicht man diese Kosten, ist die Wochenplanung nach der Planetary Health Diet um 1.9% günstiger. In der Wochenplanung wurden allerdings alkoholfreie Getränke nicht mitgerechnet. Je nach individuellen Ausgaben könnten sich die Kosten entsprechend erhöhen. Es wird aber davon ausgegangen, dass sich die Kosten für die Getränke innerhalb der 1.9% (CHF 117) befinden [1].

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstagSonntag
FrühstückHaferbreitBirchermüsliBrot
Konfi
Käsesandwich CerealienBirnen
quark
Brot
Konfi
MittagessenLinsen
mit Reis
MinestroneRisi et Bisi, SalatPasta
Bohnen
Teigwaren-
auflauf
Knöpfli
Rübli
Ofen-
gemüse
Reis
Zwischen-verpflegungApfelBirne, WalnussApfelHaselnussApfelWalnussBirne
AbendessenPolenta Ratatouille

Salat
Bündner Risotto
mit Wirz

Chicoreesalat
mit Birnen
Peperoni-Apfel
Gulasch
Teigwaren
Zucchetti mit
Quarkfüllung

Kürbissuppe
Rotzunge
Weisswein-
sauce
Bohnen
Ofenpoulet
Gemüse
Salat
Kartoffel-
gratin
Pilz-Stroganoff
DessertMilchreisApfelmus
mit Nüssen

Referenzen

[1] Di Martino A. (2019). Klimafreundliches Essen. Umsetzung für die Schweiz. Semesterarbeit, ZHAW.

Dialog im Quartier an den Welternährungstagen

Karl der Grosse – Zürich. Am 16. Oktober versammelten sich im Debattierhaus Karl der Grosse über 50 Teilnehmende und Akteur:innen der Ernährungsbildung für den letzten Tag der Welternährungstage . Nach Genf und Basel wurde auch in Zürich über transformative Prozesse für den Ernährungswandel und die Rolle, die Bildung und Städte haben können, gesprochen. Dialog im Quartier als ein niederschwelliges Bildungsformat für die Quartierbevölkerung, war dabei.

Die Türen vom Debattierhaus standen breit offen, jede:r sollte mitreden und sich inspirieren lassen von der Vielzahl an Lösungen. Doch bevor über die eigenen Essgewohnheiten nachgedacht wurde, empfing die Küche im Karl der Grosse uns mit einem nachhaltigen Brunch. Rüebli-Suppe, heisse Bouillon mit Knödeln aus altem Brot, vollkornhaltige Brötchen, (zuckerfreies) eingelegtes Gemüse, Kartoffel-Puffer und verschiedene Hummus-Sorten aus den lokalen Kichererbsen von Fabas. Das Menü beruhte auf den Empfehlungen der Planetary Health Diet und den Rezepten aus dem Green Topf . Besonders gefiel uns die angebotene Kaffee-Alternative: Lupinen-Kaffee aus Zürich. Schmeckt!

Mit diesem genussvollem Einstieg waren das Publikum und die Aussteller:innen gut vorbereitet für die Vorträge. Christine Brombach (Ernährungswissenschaftlerin und Dozentin ZHAW) und Franziska Stöckli (Lehrerin und Autorin Kochbuch Greentopf) erzählten uns wie an Schulen durch das gemeinsame Kochen im Unterricht prägende Erinnerungen geschaffen und eine gesunde und nachhaltige Ernährung nach der Planetary Health Diet bei den Jugendlichen als Richtschnur verankert wird. Die Bereitschaft ein neues Rezept auszuprobieren ist grösser, wenn die Kochfähigkeiten vorhanden sind.  Die Fähigkeit zu Kochen bleibt ein Leben lang erhalten und ist der Schlüssel zu einer klimafreundlicheren Ernährung in der nächsten Generation. 

Am Workshop von Dialog im Quartier «Anders, besser essen» sollten alle Beteiligten eine neue kleine Gewohnheit, eine Micro Habit, mit nach Hause nehmen. In drei Schritten konnten die Teilnehmende diese Micro Habit in ihren Alltag integrieren.

  1. Zuerst notierte sich jede:r eine bestehende Gewohnheit, die den eigenen Alltag prägt.
  2. Dann eine kleine Belohnung, die Freude macht, definieren.
  3. Dann ganz konkret: Welche Micro Habit möchte ich ausprobieren, damit die individuellen Ernährungsgewohnheiten nachhaltiger werden?

Das können wir verraten: Ganz oft haben sich Teilnehmende eine Reduzierung des eigenen Kaffeekonsums und ein Ausprobieren des Lupinen-Kaffees vorgenommen. Denn mindestens ein bis zwei Tassen normaler Kaffee lassen sich so ersetzen.

Wir sollten in kleinen Schritten denken, sogenannten Micro Habits, um neue Gewohnheiten besser zu verinnerlichen. Denn Pläne scheitern oft, weil wir zu viel auf einmal wollen.

Nach jedem Zwischenschritt hilft eine Belohnung die Micro Habits stärker zu verinnerlichen. Deshalb knüpfen wir eine neue an eine bestehende Gewohnheit und feiern diesen kleinen Schritt mit einer Belohnung.

Willst du selbst auch ausprobieren, eine Micro Habit zu formulieren? Zu unserer Methode und der Vorlage geht es hier.


Wie gelingen nachhaltige 1.5 Grad Lebensstile bei dir? Nachhaltige Lebensmittel daheim beschaffen

Nachhaltige 1.5 Grad Lebensstile orientieren sich an einem Konsumverhalten, welches weniger CO2 produziert, nämlich 2.5 t CO₂e/Kopf/Jahr 2030 und 0.7 t CO₂e/Kopf/Jahr 2050 (Akenji et al. 2021, im Moment 14 t CO₂e/Kopf/Jahr 2030 in der Schweiz).  

Privathaushalte können bis zu 79 % der CO2-eq. durch individuelle Konsumentscheide oder Anpassungen in den Lebensgewohnheiten einsparen (Akenji et al. 2021).

Einige Anforderungen, damit nachhaltiges Konsumieren von Lebensmitteln für dich und mich möglich wird:

Nachhaltige Lebensmittel müssen in genügender Menge nahe beim Wohnort zu beschaffen sein.

Unser grösster Hebel für einen nachhaltigen Ernährungsstil ist die Reduktion von tierischen Produkten, besonders vonFleisch. Es braucht grössere Anbauflächen für pflanzliche Eiweisse in der Schweiz. Vielversprechend wären der Anbau von Eiweisserbsen, Soja, Linsen, Ackerbohnen, Kichererbsen oder Lupinen (BLW 2022). Wir brauchen mehr saisonales Gemüse, Obst oder Getreide aus ökologischem und lokalem Anbau und weniger ausser-saisonale Produkte aus anderen Anbauregionen und Monokulturen.  

Du selbst: Mehr Hülsenfrüchte auch in unverarbeiteter Form essen.

Eine gute Einkaufspraxis für nachhaltige Lebensmittel muss möglich sein

Es muss mehr Optionen für dich geben, deinen Einkauf, deinen Vorrat, dein Kochen und das Teilen von Lebensmitteln nachhaltig zu organisieren.  Es braucht Lösungen, die von der Organisation der Einkaufsmöglichkeiten bis zu neuen Kühlschrank- oder Vorratskonzepten reichen.

  • Schon gewusst? Eine Einkaufsfahrt von 5 km im mit Benzin betriebenen Kleinwagen  emittiert 1000 g CO21. Da summiert sich so einiges, wenn wir nachhaltigen Lebensmittel an entfernten Orten per Auto einsammeln. Auch Elektroautos sind keine Lösung, da auch die erneuerbare Energie nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Die Lösung: Du beziehst deine Produkte in Geh- oder Fahrraddistanz, auf dem lokalen Markt, im Quartierladen oder im 24/7 Quartierdepot deiner Foodkooperative in der Nachbarschaft. Diese können durch besseren Fahrzeugauslastung, eine kluge Gestaltung der Lieferrouten oder durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen energieeffizient beliefert werden.
  • Haltbare Lebensmittel in unmittelbarer Nähe zu lagern, erhöht ihre Zugänglichkeit und reduziert lange Beschaffungswege pro Haushalt. Ein Quartierdepot oder ein gemeinschaftlich genutzter Lagerraum für verschiedene Haushalte sind innovative Ansätze für kluge Einkaufspraktiken.

Du selbst: Kennst du Quartierdepots und Foodkooperativen in deiner unmittelbaren Nähe?

Und immer wieder! Mindestens 15-25 % der Umweltbelastungen in der Schweiz entstehen durch Food Waste.

Du selbst: Eine kluge Einkaufspraxis mit guter Vorratshaltung und Wissen über das Weiterverwenden von Lebensmitteln vermeidet Food Waste auf allen Stufen der Lebensmittelkette.

Du brauchst eine Einschätzung, wie viele negative oder positive Konsequenzen für den Planeten aus deiner Entscheidung entstehen?

Du selbst: Probiere doch einmal die SUSLA APP aus. Sie gibt dir eine Einschätzung wie viel jede deiner Handlungen zu einem nachhaltigen 1.5°C Lebensstil beiträgt.

Nachhaltige Konsumstile müsse erlebbar sein. Indem wir kluge Ideen und Erfahrungen teilen, wird zum Nachahmen angeregt.

Du selbst: Hier veröffentlichen wir eure Anregungen. Sende uns noch mehr Ideen mail@deinquartiernachhaltig.org

Wir teilen deine Erfolge!

Referenzen

1 Zum Rechner von myclimate

Lewis Akenji, Magnus Bengtsson, Viivi Toivio, Michael Lettenmeier. 2021. 1.5-Degree Lifestyles: Towards A Fair Consumption Space for All: Summary for Policy Makers. Hot or Cool Institute, Berlin: PDF

BLW (2022). Alternativen im Schweizer Pflanzenbau. Potenziale ausgewählter Ackerkulturen zur Lebensmittelmittelproduktion: PDF.