Kuhmilch durch pflanzliche Produkte ersetzen?

Die Schweizerische Lebensmittelpyramide empfiehlt drei Portionen Milchprodukte pro Tag als Proteinlieferant, also z.B. drei Mal 2 dl Vollmilch. Könnte diese Menge durch die gleiche Menge Pflanzenmilch ersetzt werden?

Liegt der Fokus auf einer Reduzierung des Beitrags zur Umweltbelastung, dann schneiden die meisten pflanzlichen Alternativen besser ab, da die verwendeten Getreide, Hülsenfrüchte oder Nüsse im Anbau klimafreundlicher sind und weniger Wasser und Energie benötigen als die Milchprodukte durch Kühe. Nur Cashewdrinks nicht: beim Anbau reichern sich Schwermetalle im Boden an, was den Anbau problematisch macht.

Vergleichen wir die Proteinaufnahme durch Kuhmilch und pflanzliche Alternativen: In 6 dl Milch sind 20 g Proteine enthalten, also rund ein Drittel bis die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Um die gleiche Menge Proteine aus pflanzlicher Milch zu erhalten, müsste ein Erwachsener bei den meisten pflanzlichen Alternativen die Trinkmenge erhöhen: 1.0 l Lupinen, 1.8 l Mandeln, 4.0 l Cashew, aber nur 0.5 l Soja.

Durch diese höheren Verbrauchsmengen steigt die Umweltbelastung wieder an und liegt bei allen pflanzlichen Drinks mit Ausnahme von Soja über der Belastung von Kuhmilch für die gleiche Proteinmenge.

Wichtig zu wissen: Nur Soja ist eine vollwertige Eiweissquellen d.h. Sojabohnen enthalten alle 9 essenziellen Aminosäuren, die wir aus der Nahrung aufnehmen sollten. Pflanzliche Milch enthält – ausser durch Zusatz – auch kein Calcium und kein Vitamin B2, B12.

Entscheidungskriterien: Als Proteinquelle ersetzen pflanzliche Alternativen die Kuhmilch nicht. Klimafreundlicher sind sie.

Wer Milchprodukte durch andere Proteinquellen ersetzen möchte, sollte Hülsenfrüchte, Getreiden und Nüssen kombinieren, um alle essentiellen Aminosäuren aufzunehmen, wie in dieser Infografik dargestellt.

Quellen:

Maresa Bussa, Martina Eberhart, Niels Jungbluth und Christoph Meili ( 2020). Ökobilanz von Kuhmilch und pflanzlichen Drinks. ESU-services GmbH im Auftrag von WWF Schweiz, Schaffhausen, Schweiz: zur Publikation

Wie nachhaltig ist Tofu?

Die bei der Herstellung von 1 kg Tofu anfallenden CO2 eq. (1.66 kg) sind nur ein kleiner Teil der CO2 eq. für 1 kg Rindfleisch (14.8 kg).

Nur 20% des Sojaanbaus wird in Lebensmitteln und Konsumgütern verwendet, z.B. in Speiseölen, Schokolade, Keksen, Speiseeis (1). Der überwiegende Anteil von Soja wird im Süden als Futter für die Massentierhaltung angebaut und zu uns exportiert (Zur Problematik des Sojaanbaus hier).

Als Nischenprodukt wird die Sojabohne inzwischen in Europa angebaut und hat hier eine gute Oekobilanz. Der Anteil Anbauflächen mit Sojabohnen steigt, trotzdem macht der europäische Anbau nur 7.5% des Imports aus (2).

Entscheidungskriterium: Tofu ist eine nachhaltige Alternative zu Fleisch. Auf die Herkunft der Sojabohne und die biologischen Anbaumethode achten und Prdoukte mit Herkunft aus Europa bevorzugen.

(1) https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/16337-rtkl-ernaehrung-und-nachhaltigkeit-ist-tofu-schlecht-fuer-die-umwelt

(2) BUND – Freunde der Erde (2019). Soja-Report. Wie kann die Eiweißpflanzenproduktion der EU auf nachhaltige und agrarökologische Weise angekurbelt werden?

Wie viel Tassen Kaffee pro Tag?

187 591 Tonnen Kaffee wurden 2019 in die Schweiz eingeführt. Kaffee aus Kapseln hat einen Anteil von knapp 40% (1). Es werden knapp 1100 Tassen pro Person getrunken, also 3 Kaffee pro Tag. Das ist mehr als in den Europäischen Nachbarländern.

Die CO2-Bilanz von Kaffee ist hoch (50-100 g CO2 eq. pro Tasse bzw. pro 8 g Kaffeepulver und je nach Zubereitungsart), ebenso wie der Wasserverbrauch beim Anbau (132 l pro Kaffeetasse) (2). Zum Vergleich für 200 g Kartoffeln sind es nur knapp 30 g CO2 eq. (3). Die Oekobilanz für die Herstellung von Kaffeekapseln ist noch nicht mitgerechnet.

Wenn wir die Lebensmittelpyramide als Mass einer gesunden Ernährung heranziehen, so sollten wir Kaffee nicht bei den Getränken einordnen, sondern bei den Süssigkeiten und beim Alkohol. Also mit Masen geniessen. Kaffeepulver den Kaffeekapseln vorziehen.

(1) https://www.derbund.ch/wirtschaft/umbruch-im-milliardengeschaeft/story/16055610

(2) Klimabaustein Kaffee

(3) https://eingutertag.org/de/

Wie nachhaltig ist Rind von der Alpweide?

Bei Rindfleisch ist der ökologische Fussabruck hoch: Die CO2-equ. für 250g Rindfleisch liegen bei 2.65kg (1).

Die empfohlenen Mengen für den Verzehr von Rindfleisch im Durchschnitt werden global um 288% überschritten. Es wird rund 3 Mal so viel Rind verzehrt wird wie nach den Lebensmittelpyramiden empfohlen (2).

Die Empfehlung, die die Planetary Health Diet zum Thema Rindfleisch macht, liegt bei einem handtellergrossen Stück pro Woche (2). Der Eiweissbedarf eines Erwachsenen kann aus vielen anderen Eiweissquellen gedeckt werden u.a. Hülsenfrüchte und Nüsse.

Entscheidungskriterium: Ein handtellergrosses Stück Rindfleich aus nachhaltiger und artgerechter Haltung pro Woche. Den Eiweissbedarf auch mit Hülsenfrüchten und Nüssen decken. In Masen genossen, spricht nichts gegen nachhaltiges Rindfleisch von der Alpweide.

Interessant:

  • In der Code Check App eingegangen und können hier als Klima Score aufgerufen werden.
  • Spannende detaillierte Wochenpläne für eine Planetary Health Diet finden sich im Vortrag von Christine Brombach, ZHAW hier.

Referenzen:

(1) https://eingutertag.org

(2) EAT-Lancet Kommission

Wie nachhaltig sind Orangen aus Spanien oder Italien?

Orangen sind aus der Nachhaltigkeitsperspektive in grossen Mengen problematisch. Regionale, biologische Lageräpfel im Winter sind in der Ökobilanz den Orangen überlegen.

Orangen werden in die Schweiz in grossen Mengen importiert. Annähernd 90’000 Tonnen Zitrusfrüchte, der Grossteil Orangen, sind es im Winter (1). Orangenmonokulturen in Südspanien haben viele negative Konsequenzen: sie verbrauchen viel Wasser, zerstören den Boden durch Erosion, benötigen grosse Mengen an Pestiziden, die Biodiversität, Wasser und Bodenlebewesen schädigen (2).

Beim Grossverteiler tragen die Zitrusfrüchten rund 6% zu den im Bereich Gemüse und Obst jährlich anfallenden kg CO2-eq. bei (3).

Italienische Zitrusfrüchte (Orangen, Zitrone inkl. Säfte etc.) erzeugen die Hälfte der Klimaeffekte (=0.19 kg CO2-eq./ kg Produkt), die bei spanischer Herkunft entstehen (=0.375), unter anderem weil die Transportwege kürzer sind und der Wasserbedarf oft geringer (4).

Eine sehr interessante Studie im Bereich Life Cycle Assessment hat sich mit dem durch den Transport verursachten CO2 für verschiedene Früchte auseinandergesetzt: Transportwege von bis zu 1200 km im grossem rezyklier-fähigen Karton oder in der wiederverwendbaren Plastikpalette verursachen unter 3kg CO2-eq. / kg. Produkt (5) – das entspricht 3 Minuten unter einer heissen Dusche oder 15 Stunden Fernsehen. Die Fahrstrecke Zürich-Palermo liegt bei rund 1700 km (6).

Entscheidungskriterium:

Obst und Gemüse niemals per Flugzeug. Regionales Gemüse und Obst mit kurzem Transportweg bevorzugen und nur kaufen, was Saison hat.

Referenzen:

(1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/475223/umfrage/pro-kopf-konsum-von-orangen-und-zitrusfruechten-in-der-schweiz/ (31-05-2021).

(2) Cerdà, A. (2013). The impact of Citrus production. An approach from the soil system. (31-05-2021).

(3) Stoessel, F., Juraske, R., Pfister, S., Hellweg, S (2012). Life Cycle Inventory and Carbon and Water FoodPrint of Fruits and Vegetables: Application to a Swiss Retailer. Environ. Sci. Technol. 2012, 46, 6, 3253–3262: https://doi.org/10.1021/es2030577

(4) Zihyenbek, A., Beretta, C., Stoessel, F., Hellweg, S. (2016). Oekobilanzierung Früchte und Gemüseproduktion. Eine Entscheidungsunterstützung für ökologisches Einkaufen.

(5) Levi, S., et al. (2011). A comparative life cycle assessment of disposable and reusable packaging for the distribution of Italian fruit and vegetable. Packag. Technol. Sci., 24: 387-400.

(6) https://www.stromauskunft.de/die-klimaschuetzer/co2-emissionen/ (31-05-2021).

Wie nachhaltig sind Erdbeeren oder Himbeeren aus Spanien im Winter?

Erdbeeren und Himbeeren aus Südspanien im Winter sind nicht nachhaltig. Wer Beeren im Winter geniessen möchte, greift auf Eingemachtes oder auf tiefgefrorene Beeren, die im Sommer in der Schweiz gereift sind, zurück. Frische Beeren im Winter sind ein Luxus wie im Märchen und sollten auch entsprechend selten und mit Genuss verzehrt werden.

Kalte und trübe Tage im Februar und März. Plötzlich sind sie da beim Grossverteiler: Die ersten rot leuchtenden Erdbeeren, rubinrot leuchtende Himbeeren und blau schimmernde Blaubeeren. Dann wenn wir Sehnsucht bekommen nach Farben, Sonne und Wärme.

Beim Grossverteiler tragen Erdbeeren zwar weniger als 3% zu den im Bereich Gemüse und Obst pro Jahr total anfallenden kg CO2-eq. bei (1). Sind sie also nachhaltig?

Der Anbau von Erdbeeren oder Himbeeren in Südspanien hat einen grossen ökologischen Fussabdruck, weil unter anderem sehr viel Wasser benötigt wird (300 l Wasser pro kg Erdbeeren) (2). Der Fussabdruck für Wasser für Himbeeren verdoppelt sich, verglichen mit dem saisonalen Anbau (3).

Es macht die Menge. Da Erdbeeren und Himbeeren in Südspanien heute auf immer grösseren Flächen, vor allem in der Region Huelva, angebaut werden und einen europäischen Massenmarkt bedienen, sind die Wasserprobleme unter anderem in den umliegenden Nationalpärken gross, noch verschärft durch Hitze- und Trockenperioden.

Entscheidungskriterium:

Obst und Gemüse niemals per Flugzeug. Regionales Gemüse und Obst mit kurzem Transportweg bevorzugen und nur kaufen, was Saison hat.

(1) Stoessel, F., Juraske, R., Pfister, S., Hellweg, S (2012). Life Cycle Inventory and Carbon and Water Food Print of Fruits and Vegetables: Application to a Swiss Retailer. Environ. Sci. Technol. 2012, 46, 6, 3253–3262: https://doi.org/10.1021/es2030577

(2) https://www.wwf.de/2021/maerz/der-osterhase-mag-keine-erdbeeren

(3) Chris Foster, Catarina Guében, Mark Holmes, Jeremy Wiltshire, Sarah Wynn (2014). The environmental effects of seasonal food purchase: a raspberry case study. Journal of Cleaner Production 73: 269 – 274.

Was ist die Ökobilanz von Spargel im März?

Auf Spargel ausserhalb der Saison sollte bewusst verzichtet werden, insbesondere auf grünen Spargel, der dann mit dem Flugzeug transportiert wird. Spargel „by air“ ist in vielen Grossverteilern mit Etikett ausgezeichnet.

In der Schweiz haben grüner und weisser Spargel erst Ende April bis Ende Juni Saison. Grüner Spargel im März wird aus dem Süden in die Schweiz eingeflogen. Rund ein Viertel der jährlichen CO2-Emissionen, die beim Grossverteiler durch Gemüse und Früchte anfallen, sind durch den verkauften Spargel verursacht. Fällt der per Flugzeug importierte Spargel weg, so kann die Emissionsmenge erheblich gesenkt werden (1).

Entscheidungskriterium:

  • Obst und Gemüse niemals per Flugzeug. Regionales Gemüse und Obst mit kurzem Transportweg bevorzugen und nur kaufen, wenn es Saison hat.

Referenz:

  • Stoessel, F., Juraske, R., Pfister, S., Hellweg, S (2012). Life Cycle Inventory and Carbon and Water FoodPrint of Fruits and Vegetables: Application to a Swiss Retailer. Environ. Sci. Technol. 2012, 46, 6, 3253–3262: https://doi.org/10.1021/es2030577

Zehn Empfehlungen für die Planetary Health Diet

  1. Genussvoll und wertschätzend essen.

2. Zeit nehmen, Essen volle Aufmerksamkeit geben.

3. Wenn möglich, Essen selbst zubereiten und gemeinsam essen und kochen.

4. Geringen Verarbeitungsgrad der Zutaten.

5. Fleisch im Mass statt in Masse.

6. Hochwertige, vor allem regionale Lebensmittel.

7. Möglichst bio und saisonal.

8. Bunt ist gesund!

9. Umweltverträglich verpackt oder verpackungsfrei

10. Gemüsebetont!

(Aus dem Vortrag von Christine Brombach, ZHAW, modifiziert vgl. v. Koerber et al., 2016)

Der Sojaimport und die Planetary Health Diet?

Die Schweiz konsumiert pro Kopf und Jahr 52 kg Fleisch pro Jahr (142 g pro Tag) und 235 kg Milchprodukte (=644 g pro Tag). Dafür werden gegen 300’000 Tonnen Soja als Futtermittel für die Tierzucht in die Schweiz importiert. Müssten die Futtermittelimporte in der Schweiz in Form von pflanzlichen Futterproteinen angebaut werden, so müsste dafür 2/3 der vorhandenen Ackerflächen verwendet werden (1). 300’000 Tonnen Soja benötigen 86’705 ha Ackerfläche oder 121’436 Fussballfeldern (2).

Soja-Anbauflächen der fünf wichtigsten Produktionsländer. CC-BY-4.0 (4)

Problematisch sind Sojaimporte, weil dafür Regenwälder abgeholzt werden und so Treibhausgase freigesetzt werden (5). Auch wenn Sojaimporte in der Schweiz nur von Flächen stammen dürfen, die schon vor längerer Zeit, nicht später als 2008, gerodet wurden (2), so ist unser Konsum doch Teil des immensen weltweiten Bedarfs an Soja auf Grund des weltweiten steigenden Bedarfs an Fleisch und Produkten der Massentierhaltung. Dieser Bedarf kann nicht auf der bestehenden landwirtschaftlichen Fläche gedeckt werden.

Die Lösung: Deinen Konsum an Fleisch reduzieren.

Eine Reduktion des Konsums an Fleisch und Milchprodukten um die Hälfte, wie in der Planetary Health Diet vorgesehen, reduziert über den geringeren Viehbestand den Futtermittelimport in Form von Soja im Anteil sehr viel stärker.

  1. https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20194333
  2. https://www.clever-konsumieren.ch/clever/news/detail/wie-viel-regenwald-wird-fuer-ein-kilogramm-fleisch-abgeholzt/
  3. https://www.boell.de/de/2021/01/06/fleischatlas-grafiken-und-lizenzbestimmungen
  4. https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/treibhausgas-hotspots

Warum die Schalen von Zitrusfrüchten und Gemüse und Kaffeesatz kein Abfall sind

Eine Million Tonnen Food Waste entstehen in den Schweizer Haushalten (1). Am Meisten beim Gemüse, Obst und Brot (2).

Rüstabfälle sind in diesen Zahlen enthalten. Sie werden als im Haushalt unvermeidbarer Food Waste bezeichet, aber sind sie das wirklich? Und welchen Anteil machen sie im Food Waste eines Haushalts eigentlich aus? Wir haben 4 Beispiele herausgegriffen und schauen uns diese näher an: Rüstabfälle vom Gemüse, Schalen von Zitrusfrüchten, Melonen- und Kürbisschalen.

187’591 Tonnen Kaffee wurden 2019 in die Schweiz eingeführt. Was machen mit dieser unvorstellbaren Menge an Kaffeesatz? Inspirationen finden sich in diesem Beitrag.

Rüstabfälle von Gemüse

Von der Gemüseernte gehen insgesamt 50% zwischen Ernte und Teller verloren. Etwa 83 kg Gemüse werden pro Kopf und Jahr in der Schweizer gegessen. Zusätzliche 15-20% landen in den Haushalten im Abfall, Rüstabfälle eigeschlossen. In Tonnen ausgedrückt ist die Zahl an Gemüseabfälle in Schweizer Haushalten fast unvorstellbar: 108’000 Tonnen.


Gerade Gemüseschalen und -anschnitte sind mineralstoffreich und viele sind zu schade zum Wegwerfen. Sie lassen sich sammeln oder einfrieren bis die Portion wieder gross genug fürs Weiterverwenden geworden ist. Nur Schalen von Biogemüse verwenden.

Rezepte für das Verwenden von Gemüseschalen

Zitrusschalen

Bild: Melanie Paschke

In der Schweiz werden knapp 90’000 Tonnen Zitrusfrüchte importiert. Davon 37% der importierten Zitrusfrüchte landen als Food Waste im Abfall, rund 10% dieser Abfälle entsteht im Haushalt, ein Drittel davon sind Schalen. Das summiert sich zur grossen Zahl von fast 3 Millionen kg Schalen.

In der industriellen Verarbeitung kann aus dem Rohstoff Orangenschalen z.B. Orange Fiber als nachhaltiges Garn oder der Biokunstoff PLimC entstehen.

Rezepte für die Verwendung von Orangen- und Zitronenschalen

Melonen- und Kürbisschalen

Der Kürbis gehört zu den in der Schweiz angebauten Gemüsesorten. Bei den hartschaligen Sorten fallen viele Schalen an, die eine zweite Verwendung finden können.

Gehören Melonenschalen zum vermeidbaren oder zum unvermeidbaren Food Waste? Auch hier eine Zahl: 61 Tonnen werden in die Schweiz importiert. Da kommen viele Schale zusammen.

Rezepte für die Verwendung von Melonen- und Kürbisschalen

Kaffeesatz

187’591 Tonnen Kaffee wurden 2019 in die Schweiz eingeführt. Kaffee aus Kapseln hat einen Anteil von knapp 40%. Es werden knapp 1’100 Tassen pro Person getrunken, also 3 Kaffee pro Tag. Das ist mehr als in den europäischen Nachbarländern.
Was machen mit dieser unvorstellbaren Menge an Kaffeesatz?

Rezepte für die Verwendung von Kaffeesatz

Referenzen:

(1) Lebensmittelverluste in der Schweiz vom Acker bis auf den Teller, Bundesamt für Umwelt, Schweiz.

(2) Infografik: Foodwaste in % der verwendeten Lebensmittel. Foodwaste.ch